Wie teilt man die WG-Kosten gerecht?

Die meisten WGs starten mit einer Gleichverteilung – die Gesamtmiete wird durch die Anzahl der Mitbewohner geteilt. Das passt gut, wenn die Zimmer ähnlich groß sind; sobald ein Zimmer deutlich größer ist oder ein eigenes Bad hat, ist eine Aufteilung nach Zimmergröße meist die fairere Lösung. In beiden Fällen zählt vor allem eins: Jeder weiß genau, was er zahlt, ohne raten zu müssen.

Gleich aufteilen oder nach Zimmergröße – was ist fairer?

Eine Gleichverteilung ist am einfachsten und funktioniert gut, wenn die Zimmer vergleichbar sind. Unterscheiden sich Fläche, Licht oder Extras wie ein eigenes Bad deutlich, ist eine Aufteilung nach dem Flächenanteil jedes Zimmers meist gerechter – und beugt der Frage "Warum zahle ich fürs kleinere Zimmer genauso viel?" von vornherein vor.

Rechenbeispiel: monatliche Miete von 2.400,00 €, aufgeteilt auf drei Personen.

Gleichverteilung: jede Person zahlt 800,00 €.

Nach Zimmergröße: Zimmer A (45 %) zahlt 1.080,00 € · Zimmer B (35 %) zahlt 840,00 € · Zimmer C (20 %) zahlt 480,00 € – zusammen genau 2.400,00 €.

Wie teilt man Nebenkosten und andere gemeinsame Ausgaben?

Am einfachsten wendet man dieselbe Aufteilung wie bei der Miete – gleich oder nach Zimmergröße – auch auf Strom, Internet und Wasser an, damit der monatliche Gesamtanteil jeder Person konsistent bleibt. In Deutschland steckt in der Warmmiete meist schon eine Nebenkostenvorauszahlung für Heizung, Wasser und Müllabfuhr, die der Vermieter einmal im Jahr in der Nebenkostenabrechnung mit den tatsächlichen Kosten abgleicht – die daraus entstehende Nachzahlung oder Rückzahlung teilt ihr am besten genauso wie die Kaltmiete.

Manche WGs teilen einzelne verbrauchsstarke Posten, etwa die Heizkosten im Winter, danach, wer tatsächlich mehr zu Hause ist – das sollte man aber vorher besprechen, nicht erst wenn die Rechnung kommt. Am einfachsten ist es, wiederkehrende gemeinsame Kosten wie WLAN, Streaming oder Putzmittel in einem laufenden Saldo zu sammeln, statt jede Rechnung einzeln abzurechnen – genau das automatisiert eine App wie Faiyr.

Wer zahlt die Kaution?

Die meisten WGs teilen die Kaution genauso wie die Miete – gleich, es sei denn, ihr habt euch generell auf eine Aufteilung nach Zimmergröße geeinigt. Wer im Mietvertrag steht, überweist die Kaution meist zuerst an den Vermieter – deshalb lohnt es sich, den Anteil jeder Person separat von der monatlichen Miete zu erfassen, damit beim Auszug klar ist, wer wie viel zurückbekommt.

Rechenbeispiel: entspricht eure Kaution einer Monatsmiete (2.400,00 €) und wird genauso gleich aufgeteilt wie die Miete, zahlt jede Person 800,00 € – am besten als einmaliger Posten erfasst, nicht als Teil der laufenden Monatsausgaben.

Was passiert, wenn jemand mitten im Monat ein- oder auszieht?

Rechnet nach den tatsächlich bewohnten Tagen im Monat: (bewohnte Tage ÷ Tage im Monat) × normaler Anteil. Zieht jemand mitten im Monat ein, zahlt die Person nur für die restlichen Tage, und die Anteile der anderen sinken für diesen Zeitraum leicht. Zieht dagegen jemand aus, gilt das Gegenteil: Die ausziehende Person zahlt nur für die Tage, an denen sie tatsächlich da war, aber die Anteile der übrigen Mitbewohner steigen für den Rest des Monats, weil dieselbe Miete jetzt auf weniger Personen verteilt wird.

Zieht zum Beispiel am 16. Tag eines 30-Tage-Monats jemand Neues ein, deckt diese Person etwa die Hälfte des üblichen Monatsanteils ab; die bisherigen Mitbewohner teilen sich die restliche "halbe" Differenz untereinander. Zieht stattdessen jemand am 16. Tag aus, gilt das spiegelverkehrt: Die Person zahlt nur für die ersten 15 Tage, und die verbleibenden Mitbewohner teilen sich die Miete der letzten 15 Tage untereinander auf. Klingt nach kleiner Rechnerei, verhindert aber, dass jemand heimlich zu viel zahlt – oder die WG dem Vermieter zu wenig überweist.

Wie teilt man die Miete, ohne dass jemand ständig hinterherrennen muss?

Wer ständig fragen muss "Hast du deinen Anteil schon überwiesen?", ist schnell genervt – und das ist genau der Job, den niemand will. Eine gemeinsame App, die den Saldo automatisch führt und selbst freundlich erinnert, nimmt diese Aufgabe von einer einzelnen Person: Niemand muss der Mahner sein, niemand muss raten, ob er hinterherhängt.

Faiyr erfasst eure Mietaufteilung jeden Monat automatisch, führt einen Saldo, der sich nie heimlich ändert, und erinnert freundlich ans Ausgleichen – die Miete bleibt ein Fünf-Sekunden-Blick, keine WG-Gruppenchat-Diskussion.

Häufige Fragen

Gibt es die eine "richtige" Art, Miete zu teilen?
Nein – Gleichverteilung und Aufteilung nach Zimmergröße sind beides faire, gängige Methoden. Entscheidend ist, dass sich alle vorher einig sind und die Rechnung nachvollziehbar bleibt, nicht welche Methode ihr wählt.
Sollten Paare die Miete auch bei unterschiedlichem Einkommen 50/50 teilen?
Viele Paare machen das so, viele teilen stattdessen anteilig nach Einkommen – beides ist üblich. Fair ist, worauf sich beide geeinigt haben und was langfristig für beide passt.
Wie behalte ich die Aufteilung jeden Monat im Blick, ohne neu zu rechnen?
Genau dafür ist Faiyr da – die App merkt sich eure Mietaufteilung, verfolgt, wer schon gezahlt hat, und führt den Saldo automatisch, sodass ihr nicht jeden Monat von vorn rechnen müsst.

Miete, automatisch nachverfolgt – ganz ohne Unangenehmes.

Faiyr merkt sich eure Mietaufteilung jeden Monat – und jede andere gemeinsame Ausgabe. Für immer kostenlos, 100 % werbefrei.

Gilt bei normaler Nutzung. Faiyr behält sich vor, im Einzelfall Grenzen zu setzen (z. B. um Missbrauch vorzubeugen), und diese Richtlinie bei Bedarf anzupassen.